Pädagogischer Ansatz

Unsere Musicals zeichnen sich dadurch aus, dass sie alle eine Botschaft in Form eines Wertes – wenn Sie so wollen einer „Moral“– transportieren, die den Akteuren und Zuschauern auf unterhaltsame Weise und eher zwischen den Zeilen vermittelt wird. Auf der Internetseite und in unserem Prospekt weisen wir bei der Zusammenfassung der einzelnen Musicals ausdrücklich auf diese Botschaft hin, die dem Stück zugrunde liegt.
Wir haben weiter große Sorgfalt darauf verwendet, die Charaktere der einzelnen Figuren zu zeichnen. Diese werden im Personenverzeichnis kurz skizziert, so dass man bereits hier eine erste Vorstellung von der Figur bekommt. Die meisten der Charaktere wirken auf Anhieb sympathisch und in ihrem Handeln schlüssig.

Beim Abfassen der Stücke haben wir bewusst darauf geachtet, „lustige Elemente“ einzubringen, weil man bei einem Kindertheater auch schlicht und einfach Spaß haben soll.

Jede Arbeit mit Schultheater bedeutet intensive Auseinandersetzung mit Sprache und dem Vortrag der Repliken. Unsere Musicals bedienen sich eines Vokabulars und eines Satzbaus, wie sie im gepflegten mündlichen Sprachgebrauch verwendet werden. Grundsätzlich gehen die Figuren – auch in der Ausdrucksweise – immer respektvoll miteinander um.

Viele Kolleginnen und Kollegen schrecken vor dem großen Aufwand, den die Inszenierung eines Musicals erfordert, zurück. Die besten Erfahrungen wird man sicher machen, wenn sich verschiedene Teams herausbilden, die jeweils  für einen klar definierten Bereich zuständig sind. Eine Arbeitsgruppe – möglicherweise mit zwei Regisseuren – wird sich um die Inszenierung kümmern. Die Kunsterzieher sind natürlich prädestiniert für die Gestaltung der Kulissen und die Zusammenstellung der Kostüme. Ideal wäre es, wenn man Schüler einer höheren Altersstufe als Bühnenpersonal gewinnen könnte.

Ähnliches gilt für die Beleuchtung, das Soufflieren und – falls vorhanden – die Regelung der Funkmikrophone. Nicht zuletzt kann man den musikalischen Part lange Zeit getrennt vom Theaterstück laufen lassen.
An manchen Schulen ist die Praxis üblich, das Orchester mit Schülereltern zu besetzen. Eltern freuen sich übrigens sehr, wenn man sie bittet, das Schminken der Schauspieler zu übernehmen.

Wie Sie sehen, bieten unsere Musicals eine hervorragende Möglichkeit, ein großes Projekt Fächer übergreifend anzugehen und viele Mitglieder der Schulfamilie einzubinden.

Wenn man dieses Vorhaben dann auf viele Schultern verteilt, wird man bei der Premiere erstaunt feststellen, dass zwar bis zu 80 Akteure vor und hinter der Bühne beteiligt sind, die Vorbereitung des Stücks aber weniger anstrengend war, als man ursprünglich gedacht hatte.

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